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Buchtipp: Ich will so werden wie ich bin

Ich will so werden wie ich bin
Mal ganz ehrlich -  wen spricht dieser Buchtitel nicht an? Wie oft haben wir das Gefühl, dass uns unser Job auffrisst? Dass wir nicht zu den Dingen kommen, die wir eigentlich gerne tun würden? Dass wir die Erwartungen anderer Menschen erfüllen, anstatt unser eigenes Leben zu führen? Das Buch von Volker Kitz und Manuel Tusch verspricht, die eigenen Missstände aufzudecken, Hilfe beim Abstreifen der Zwänge mit dem Ziel, die eigenen Bedürfnisse wieder besser wahrnehmen zu können und das eigene Leben leben zu können.

Interessanterweise bin ich über einen Freund auf dieses Buch gestoßen, der sich im Job gerade kaputt arbeitet und zu nichts weiter Zeit hat. Dieses Gefühl begleitete mich seit einigen Monaten ebenfalls. Folglich musste das Buch her. Die Autoren sind beide studierte Psychologen, arbeiten seit Jahren mit Menschen und helfen Ihnen über Coaching, ihren eigenen Weg zu finden. Diese praxisnahen Erfahrungen sind es auch, die das Buch so greifbar machen.

Teil 1 - „Die Hamsterrad Verschwörung“ zeigt die verrückten Zwangserkrankungen unser Gesellschaft nach dem „wenn - dann“ Prinzip. Wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann fängt mein Leben an. Mit dem „wenn - dann“ Prinzip treiben wir uns durch das ganze Leben, ohne je ankommen zu können. Wir bürden uns den endlosen Leistungszwang auf, glorifizieren den absurden Stresszwang, bauen den Perfektionszwang in alle Bereiche unseres Lebens ein und glauben, uns immer und überall selbst verwirklichen zu müssen. Das Buch erzählt keine Geheimnisse. Vieles wusste ich selbst bereits. Offensichtlich ist es mir bisher noch nicht gelungen, mich aus dem Hamsterrad zu befreien und so tut es dazwischen immer mal wieder Not, sich dessen zumindest bewusst zu sein. Denn nur so lässt sich verändern, was man nicht mehr mag.

Der zweite Teil des Buches hilft genau dazu - aus dem Hamsterrad zu entkommen. Sich seiner selbst und seiner Bedürfnisse bewusst zu werden und Mut zur Langsamkeit zu haben. Praktisch orientiert ist jedes Kapitel mit Denkanstössen und Übungen untermalt, die uns dabei helfen sollen, die eigenen Wünsche heraus zu finden. Idealerweise lässt man sich auf die Übungen ein und führt die Gedanken selbst aus. Ratet mal, was ich gemacht habe? Weiter gelesen mit dem Vorsatz, diese Aufgaben selbst zur rechten Zeit anzugehen. Bis heute schien die rechte Zeit noch nicht gekommen zu sein. Aber macht nichts. Das Buch hat mich trotzdem ein ganzes Stücken weiter in die richtige Richtung gebracht.

Unbekanntes Indien

Indien Bilderreise

Im März geht es für 10 Tage nach Indien. In einen Ashram mit meiner Yoga Gruppe. Ich bin sehr gespannt, was mich dort erwartet. Da ich keinen blassen Schimmer von diesem Land habe, wollte ich mich zumindest ein bisschen schlau machen. „Indien fürs Handgepäck“ hat mir mein Buchladen Isarflimmern empfohlen. Indische Autorinnen und Autoren berichten über Glauben, Götter, Gurus, Ganoven, Musik, Tanz, Handwerk ... Der erste Eindruck, den ich hier gewinne ist: Verwirrung. Das „Indien - Eine Bildreise“ vom National Geographic Verlag nähert sich dem Land und seinen unterschiedlichen Regionen etwas greifbarer über Bilder und kurze Texte. Dass Indien für meinen Eindruck etwas komplizierter als andere Reiseziele ist, habe ich gemerkt, als ich mein Visum beantragt habe. Ich bin so gespannt!

http://bookshop.softpoint.de/php/start.php/isarflim/?SS=9oak4li71um8itia47h6hdm5s7

Stress lass nach – Brigitte Dossier

Brigitte Stress

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Die Brigitte widmet sich in der Ausgabe 23/13 vom 23.10.13 dem Thema Stress und „Endlich den Kopf frei kriegen“. Brigitte Autor Till Raether hat einen spannenden Artikel dazu geschrieben, den ihr anbei lesen könnt.

Er gliedert Stress in drei Bereiche:
1. Ich habe keine Zeit mehr zum Erholen – Stress als Statussymbol
2. Das wird mir alles zu viel – Stress als Komfortzone
3. Ich bin mehr wert, je mehr ich mich anstrenge – Stress als Lebenssinn

Im dritten Punkt macht er klar, dass wir zu lange geglaubt haben, uns in der Arbeit selbst verwirklichen zu können. In den allermeisten Fällen arbeiten wir aber, um den Gewinn einer Firma, die Zufriedenheit von Kunden oder die Effizienz einer Behörde zu maximieren. Unser Anspruch nach Selbstverwirklichung wird daher im Job immer wieder enttäuscht. Unsere menschliche Sehnsucht ist allerdings, dass nicht nur die Tätigkeit, sondern auch unsere Werte und damit unsere Persönlichkeit im Job gewürdigt werden, was selten passiert.

Vielleicht sollten wir damit aufhören, Stress und berufliche Überarbeitung als einen respektablen „Wert“ zu betrachten. Wo bleiben denn all die anderen wertvollen Bereiche des menschlichen Daseins? Wie das menschliche Miteinander, das zusammen lachen, feiern und kümmern. Sich mit Dingen beschäftigen, die einem richtig Spaß machen? Mut zu haben, sich selbst etwas zu zutrauen, auszuscheren und seine Erfüllung zu suchen. Die Arbeit ist nur ein Teil des Lebens.

Über Hermine

„Hermine Will Mehr“ ist ein entspannter Lifestyle-Blog aus München. Die Bloggerin Hermine schreibt über Menschen, Mode, Inspirationen, DIY, Produkte, Beauty, Bücher, Dekoration, Ideen, Erlebnisse, Reisen, Natur und alles was mehr Stil, mehr Qualität sowie mehr Herzblut hat. Vieles, worüber sie schreibt, ist in und um München. Aber nicht nur. Hermine greift auch gerne Themen auf, die sie in ganz Deutschland, oder bei ihren Reisen findet. Sie lädt uns dazu ein, die Augen auf zu machen und mehr zu entdecken.