MYANA Meditation

Zu meinem neuen Meditations-Online Kurs hat mir meine Yoga Matte verholfen. Auf dem zweistündigen Rückflug von Madrid, saß ein netter Herr neben mir. Bis auf ein zauberhaftes Kompliment, das er mir machte, haben wir uns allerdings nicht unterhalten. Erst als ich ausstieg und meine Yoga Matte auspackte, kamen wir ins Gespräch. Über Yoga, Entspannung und eben auch Meditation. Mit der S-Bahn fuhren wir vom Flughafen zusammen in die Stadt und er erzählte mir von MYANA, seinem Online Portal, das er entwickelte.

Vor fast einem Jahr hatte ich bei „Frau Shanti“ meinen ersten Meditationskurs gebucht. In fünf Abenden gab uns Nadja einen ersten Einblick, wie sich Meditation anfühlen könnte. Seitdem bin ich angefixt, habe es aber leider nicht mehr weiter verfolgt. Bis ich Klaus Reining im Flieger traf. Er erzählte mir, dass er nach einem sehr erfolgreichen aber stressigen Job im Alter von 40 Jahren einen Teils seines Gehörs verlor. Diese Krise beendet seine berufliche Karriere. Um sein Gleichgewicht wieder zu finden und seine Genesung zu unterstützen reiste er nach Indien, wo er Yoga und Meditation lernte. Seit nunmehr 25 Jahren setzt er sich mit diesen Themen auseinander und sammelt Erfahrungen, die alle in sein Myana Meditations-Programm einflossen.

Das Myana Meditations Online Program besteht aus zehn Modulen mit zehn Video-Lektionen, 45 Video- und Audio-Übungen sowie vielen weiteren Informationen. Als Lernende arbeite ich mich Schritt für Schritt voran. Ich bekomme in den einführenden Videos Informationen zu dem jeweiligen Thema vermittelt. In Modul 1 beispielsweise erfahre ich was man überhaupt unter Meditation versteht. Dass Meditation sich auf viel mehr Bereiche bezieht, als man zunächst denken würde und dass es beispielsweise immer um bewusstes Tun, um fokussierte Aufmerksamkeit und Achtsamkeit geht. Zur Theorie werden immer unterschiedliche Übungen geliefert wie die „Contemplation“. Einmal über Bilder und Videos, dann über Audio-Beiträge, bei denen es nur darum geht, zuzuhören und beispielsweise dabei zu entspannen.

So geht man Schritt für Schritt auf dem Weg zur Meditation weiter. Manche Übungen haben mich von Anfang an total angesprochen, wie beispielsweise die Entspannungsübung, bei der ich ganz weit abgedriftet bin. Bei anderen Videos war ich mir nicht klar darüber, ob ich nur zusehen, oder auch „mitmachen“ sollte.

Zu Anfang des Jahres hatte ich ein bisschen mehr Zeit und habe versucht, zwei bis drei Abende immer wieder zu üben und zu lernen. Das ganze Wissen, was Myana einem vermittelt ist extrem spannend und sehr umfangreich. Daher macht es auch Sinn, immer mal wieder zurück zu gehen und sich die eine oder andere Vorlesung noch einmal anzuhören.

Momentan hänge ich ein bisschen. Das liegt sicher zum einen daran, dass mein Job mir gerade nicht so viel Zeit lässt und ich keine Ruhe für Meditation habe. Und während ich das schreibe muss ich selbst über mich schmunzeln. Denn eigentlich hilft Meditation genau dann, wenn man viel zu tun hat, der Kopf voll ist und man „runter“ kommen will. Aber daran sieht man eben auch – ich kann es noch nicht. Ich bin noch auf dem Weg. Aber es macht Spaß und ich bin gespannt, was mir Modul 5, in dem es um Wertesysteme und Wertvorstellungen geht – noch zu sagen hat.

Über Myana
Myana Meditation ist ein ganz neues umfassendes Online-Programm zum Erlernen der Meditation. Basierend auf alten Weisheiten und modernen Wissenschaften. Angepasst an die Bedürfnisse, Ziele und Wünsche der Übenden steht es Online jederzeit zur Verfügung . Ziel ist die alte Kunst der Meditation bewusst für sich einzusetzen, um die Herausforderungen des modernen Lebens besser zu meistern. Meditation hilft beispielsweise dabei, Stress und Ängste abzubauen, zu entspannen, Kreativität, Intuition, das Gedächtnis und die Konzentration zu steigern, physische Heilung zu unterstützen sowie das Immunsystem zu stärken und ganz besonders, um näher an sich selbst heran zu kommen.

Infos:
http://www.myana.com/

Als ich die Webseite im September 2018 wieder aufrufen wollte, stellte ich leider fest, dass es sie nicht mehr gab. Schade, denn mir hat es gute Denkanstöße gegeben.

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